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Dodge Challenger 2023 ohne eine einzige Zulassung: Wir haben den Sammler-V8 für einen Kunden begutachtet

Denis Rem hat für einen Kunden einen neuen Dodge Challenger von 2023 mit HEMI-V8-Saugmotor und 492 PS begutachtet. Das Auto stand fast drei Jahre ohne Zulassung: Was Lack, Motorraum und Unterboden zeigen.

Schwarzer Dodge Challenger 2023 mit gelbem Streifen an der Frontlippe auf Kopfsteinpflaster

Dieser Beitrag beschreibt den Stand zum angegebenen Veröffentlichungsdatum. Gesetze, Gebühren und Preise haben sich seitdem geändert. Prüfen Sie die Zahlen, bevor Sie sich darauf verlassen.

Am zweiten Tag nach dem Driften fuhr Denis Rem für einen Kunden zu einem Dodge Challenger von 2023. Das Auto ist neu: Fast drei Jahre hat es gestanden und war nie zugelassen. Dabei hatte Denis Lackschichtdickenmesser und Diagnosegerät, wie bei jeder Besichtigung.

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Video von 2026, auf Russisch: Denis sieht sich einen neuen Dodge Challenger beim Verkäufer an, vom Motor bis zum Unterboden. Rund 11 Minuten.

V8-Saugmotor mit 492 PS

Unter der Haube sitzt ein HEMI-V8 ohne Turbo: 485 hp nach amerikanischer Rechnung, 492 PS nach europäischer, 644 Nm. Die Kraft geht über eine Achtgang-Automatik an die Hinterräder. Nach Denis' Worten kamen nur 55 solcher Autos nach Europa.

Der Verkäufer bat, im Stand kein Gas zu geben: Das Auto ist neu. Denis hätte das ohnehin nicht getan, der Motor lief einfach im Leerlauf und wurde warm.

Was drei Jahre Standzeit hinterlassen haben

Neu heißt nicht makellos. Unter der Haube zeigt sich an einigen Teilen schon Rost. Eine Felge hat einen kleinen Kratzer, auf dem Lack sitzen kleine Rostspuren, die man wegpolieren muss. An den Bremsscheiben sieht man, dass das Auto kaum gefahren ist, und zeitweise stand es auch draußen.

Die Lackmessungen sind unauffällig: 107 auf der Motorhaube, 104 auf dem Dach, an anderen Teilen um 125 und 130. Eine Nachlackierung hat Denis nicht gefunden.

Innenraum und Kofferraum

Außen wirkt der Challenger brachial, innen ist er schlichter: Das Leder erinnert eher an Kunstleder, dazu Alcantara. Das Armaturenbrett ist zum Fahrer gedreht. Es gibt einen Tempomaten mit Abstandsregelung und Bremseingriff, und die Abgasanlage lässt sich per Klappe öffnen.

Der Kofferraum ist riesig, die Rücksitzlehne lässt sich umklappen. Das Auto ist ein Amerikaner, deshalb lässt sich der Kofferraum auch von innen öffnen.

Fotos

Unterboden und Fazit

Von unten ist das Auto bereits mit schwarzem Unterbodenschutz behandelt, sauber und vollständig. Nur eines gefiel Denis nicht: Das gelbe Federbein wurde gleich mit überlackiert, das hätte man abkleben sollen.

Fazit

Denis' Fazit: Das Auto lohnt sich. Es ist das letzte Modelljahr des Challenger, das Auto ist neu, nie zugelassen und hat einen behandelten Unterboden. Als Nächstes wird mit dem Verkäufer verhandelt, danach geht der Challenger zum Kunden.

Sie brauchen eine Besichtigung vor dem Kauf?

Wir sehen uns das Auto beim Verkäufer an, messen den Lack, lesen die Diagnose aus und sagen Ihnen, was wir gesehen haben.

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