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Mercedes-Benz stellt den neuen Sprinter 2018/2019 vor
Mit dem neuen Sprinter arbeitet nicht nur der Fahrer komfortabel: Fuhrparkmanager und Geschäftsführer verfolgen das Fahrzeug und seinen technischen Zustand online. Die dritte Generation startet bei 19,990 Euro netto.
18.04.2018 · aktualisiert 10.05.2019 · 4 Min. Lesezeit · Redaktion Destacar
Dieser Beitrag ist auf das angegebene Datum datiert. Gesetze, Gebühren und Preise haben sich seitdem geändert. Prüfen Sie die Zahlen, bevor Sie sich darauf verlassen.
Der neue Sprinter, das heißt:
17 Kubikmeter Ladevolumen, 3,5 Tonnen Anhängelast, vier Längen, drei Höhen und Radstände, drei Antriebskonzepte, bis zu 20 Sitzplätze.
Ende Juni 2018 wird der neue Mercedes Sprinter vorgestellt. Die dritte Generation beginnt bei 19,990 Euro netto (23 680 Euro brutto) für das Fahrgestell mit Frontantrieb und dem schwächsten Diesel (114 PS). Der Kastenwagen mit Frontantrieb und dem 2,1-Liter-Basisdiesel startet bei 29 910 Euro netto (34 880 Euro brutto).
Praktisch mit Frontantrieb
Dank des schnell wachsenden Onlinehandels ist das Fahrzeug aus Deutschland stark gefragt. In Deutschland wurden 2016 rund drei Milliarden Pakete zugestellt, die Prognosen für 2021 gehen in Richtung vier Milliarden. Die Variante mit Frontantrieb richtet sich in erster Linie an Kurierdienste, Expressdienste und Dienstleister.
Das Fahrzeug mit Frontantrieb kann im Vergleich zum Heckantrieb bis zu 50 Kilogramm mehr laden. Außerdem hat Mercedes diese Version etwas niedriger gebaut. Die Einstiege liegen acht Zentimeter tiefer als beim Modell mit Heckantrieb. Wer mehrere hundert Mal am Tag ein- und aussteigt, merkt den Unterschied.
Digitales Fuhrparkmanagement
Um die Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern, bietet Mercedes seinen Kunden jetzt das Werkzeug „Pro Connect“ an. Es ist Teil des Mobilitätsangebots. Ziel ist es, den Arbeitsalltag einfacher zu machen und den Verwaltungsaufwand zu senken. Fuhrparkmanager und Fahrer erhalten zum Beispiel Zugriff auf Fahrzeugmanagement, Wartung und Reparatur oder ein digitales Fahrtenbuch. Das digitale Angebot ist modular aufgebaut. Je nach Bedarf und Größe des Fuhrparks sowie nach der finanziellen Lage des Kunden gibt es acht individuelle Lösungen.
Der Manager kann dank GPS-Tracker jederzeit alle Fahrzeuge der Flotte verfolgen. Er sieht, ob ein Sprinter wenig Kraftstoff oder zu wenig Reifendruck hat, ob die Batterie schwächer wird oder Öl fehlt, und kann den Fahrer informieren. Das geschieht entweder über eine App auf dem Smartphone des Fahrers oder als Nachricht direkt ins Fahrzeugsystem. Sie werden zustimmen: Das macht es deutlich leichter, den eigenen Fuhrpark in Ordnung zu halten.
Ein Zustellfahrer erhält zum Beispiel unterwegs einen zusätzlichen Auftrag auf dem Smartphone. Die Adresse lässt sich per Sprachbefehl über das neue Multimediasystem MBUX bequem in die Navigation eingeben. Alternativ kann der Manager die Adresse direkt ins System schicken.
Als Besonderheit verfügt MBUX auch über das Adresssystem „what3words“. Es braucht keine Straßennamen oder Postleitzahlen, sondern nutzt ein Koordinatensystem, das jedes Stück Land in 3-Meter-Felder aufteilt und jedem Feld drei Wörter als Adresse zuweist. Es reicht, diese drei Wörter zu sagen, und die Adresse ist gesetzt. Ein geniales System, das zum Beispiel auf großen Baustellen hilft, wo das neue Fahrzeug aus Deutschland metergenau an die richtige Stelle gelotst werden kann.
Kommunikation mit dem Fahrzeug
Apropos Kommunikation: MBUX hilft auch in anderen Fällen. Der Sprachbefehl „Hey Mercedes, ich habe Hunger!“ startet die Suche nach Restaurants in der Nähe. Ebenso funktionieren Befehle wie „Sitzheizung einschalten“, „Radiosender XYZ einstellen“ oder „Kontakt ABC anrufen“. Dasselbe System gibt es in der neuen A-Klasse.
Die Lenkung ist sehr geschmeidig, das neue Sechsganggetriebe arbeitet präzise. Alternativ bietet Mercedes für die Modelle mit Frontantrieb eine Neungang-Wandlerautomatik an (2,104 Euro / 2,504 Euro).
Auch bei den Sicherheitssystemen gibt es eine Auswahl. Sie reicht vom radargestützten Abstandsassistenten Distronic über den aktiven Bremsassistenten und die Verkehrszeichenerkennung Traffic Sign Assist bis zum aktiven Spurhalteassistenten. Wichtige Sicherheitssysteme sind serienmäßig. Das Parkpaket mit 360-Grad-Kamera kostet (1350 Euro netto / 1,606,60 Euro brutto). Zu den vielen guten Ideen im Sprinter gehört auch ein „Nass-Wischer-System“ mit Regensensor, das trockenes Wischen und Kratzer auf der Scheibe verhindert und für gute Sicht sorgt.
Auf Wunsch sind Fahrer und Beifahrer im neuen Fahrzeug aus Deutschland immer online. Dafür sorgen ein optionaler WLAN-Hotspot und USB-Ladefunktionen für Smartphone, Laptop oder Tablet.
Der mittlere Motor (143 PS, 2,1 Liter) bietet ausreichende Reserven bei Leistung und Drehmoment von 330 Newtonmetern. Für die Zustellung in der Stadt genügt auch der Basisdiesel mit 114 PS. Wer mehr Kraft braucht, wählt den 2,1-Liter-Diesel mit 163 PS oder den 3,0-Liter-Sechszylinder mit 190 PS. Die elektrische Variante des Sprinters kommt im Sommer 2019.
Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Beitrag. Ihr Destacar-Team
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