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Ist die Nutzung eines Radarwarners in Deutschland erlaubt?

Heute lässt sich eine App herunterladen, die Sie vor Radarfallen auf der Straße warnt. Aber ist eine solche App erlaubt, und droht ein Bußgeld, wenn sie während der Fahrt eingeschaltet war? Das erfahren Sie in diesem Beitrag auf unserer Seite. Schauen Sie vorbei und lesen Sie mit! Destacar: professionelle Hilfe beim Autokauf in Deutschland!

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Dieser Beitrag ist auf das angegebene Datum datiert. Gesetze, Gebühren und Preise haben sich seitdem geändert. Prüfen Sie die Zahlen, bevor Sie sich darauf verlassen.

Radarwarner

Heute dient das Mobiltelefon längst nicht mehr nur zum Telefonieren oder zum Verschicken von Textnachrichten. Moderne Telefone werden auf ganz unterschiedliche Weise genutzt. Sie können im Internet surfen oder verschiedene Apps installieren. Spiele spielen oder sich vor Radarfallen warnen lassen. Im AppStore lässt sich eine App herunterladen, die Sie vor Radarfallen auf der Straße warnt. Aber ist eine solche Blitzer-App erlaubt, und muss man mit einem Bußgeld rechnen, wenn sie während der Fahrt eingeschaltet war?

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Der Autofahrer bestreitet die Nutzung der App!

Ein Fahrer war mitten in der Nacht mit seinem Auto unterwegs. Sein Smartphone war an der Windschutzscheibe befestigt. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass auf dem Telefon eine Blitzer-App (Radarwarner) installiert war und während der Kontrolle genutzt wurde.

Der Fahrer wurde daraufhin vom Amtsgericht (AG) zu einem Bußgeld von 75 Euro und 1 Punkt wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) durch die Nutzung eines Radarwarners verurteilt. Der Fahrer bestritt jedoch, die App zum Zeitpunkt der Tat genutzt zu haben. Darüber hinaus sei die Vorschrift in diesem Fall gar nicht anwendbar, weil ein Mobiltelefon, anders als etwa ein Radarwarngerät, schlicht nicht dazu bestimmt sei, Geschwindigkeitsradare anzuzeigen. Deshalb legte er gegen das Urteil Rechtsmittel ein.

Das Handy als „Blitzerwarner“?

Nach § 23 StVO darf der Fahrer eines Fahrzeugs kein technisches Gerät mitführen oder betreiben, das dazu bestimmt ist, Radarfallen und Kameras anzuzeigen.

Auch Smartphones können unter diese Regel fallen, und zwar dann, wenn der Besitzer des Telefons eine Blitzer-App oder andere Apps installiert und nutzt, die ihn vor Radarfallen oder Überwachungskameras auf der Straße warnen.

Es gibt 3 Möglichkeiten, einen Radarwarner zu nutzen

Ein Fahrer, der eine Blitzer-App installiert hat, die vor Kameras und Radarfallen warnt, und diese Radarwarner-App während der Fahrt nutzt oder auch nur auf dem Telefon aktiviert hat, verstößt gegen das Gesetz.

Im Fall oben hat die Polizei eindeutig gesehen, dass die Blitzer-App auf dem Smartphone des Autofahrers installiert und aktiviert war. Allein das verstieß gegen das Gesetz. Deshalb musste er ein Bußgeld von 75 Euro zahlen und bekam 1 Punkt in Flensburg.

Interessant: Wenn Sie die offizielle Seite zur Berechnung von Bußgeldern aufrufen, wird Ihnen ein Vergleich von Radarwarnern angeboten, und über den Link lassen sie sich kaufen (der Kauf ist nicht verboten, Sie können sie ruhig kaufen, nutzen dürfen Sie sie aber nicht).

Wenn Sie wissen möchten, wo auf den Straßen Radarfallen stehen, können Sie das Radio nutzen. Im Radio wird oft durchgesagt, wo Radarfallen stehen. Dafür müssen Sie aber Deutsch verstehen und den Namen der Straße kennen, an der die Radarfalle steht, sonst ist diese Information für Sie nutzlos.

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